Überall einsetzbar: Mobiles Lernen

20. May 2012

Überall einsetzbar: Mobiles Lernen

Mobiles Lernen

M-Learning bezeichnet das mobile Lernen - häufig mit Hilfe moderner Technologien.

Wie sagt ein Sprichwort: “Wissen ist Macht und Nichtwissen macht machtlos”. Da steckt viel Wahrheit in dieser Weisheit, denn alleine die Lernmethoden haben sich in den letzten Jahren nicht nur verändert, sondern auch stark verbessert. Technische Geräte wie MP3 Player, Smartphone, iTablet, Notebook und Internetbücher haben einen großen Anteil daran, dass zum Beispiel der Student nicht nur im Hörsaal zu finden ist, oder vor seinem Computer sitzt, sondern auch unterwegs sich weiter bildet und lernt. Man nennt es heute: “Mobiles Lernen”. Aus dem englischen Sprachraum kommt der Begriff “M-Learning”, der langsam aber sicher auch hierzulande bekannter wird.

Was versteht man unter diesem Begriff?

Die meisten Menschen sind mobil oder bewegen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Uni, Schule oder Arbeitsstätte. Da entsteht sehr viel ungenutzte Zeit, welche man sinnvoll nutzen kann. Hilfreich gestalten sich hier die Methoden des mobilen Lernens oder auch M-Learning genannt. Diese Methoden sind zielgenau auf die Leerzeit vieler Nutzer ausgerichtet, damit sie ihr Wissen effektiv erweitern und nutzen können.

Wie funktioniert Mobiles Lernen?

Es unterstützt die Distribution und Kommunikation von Lerninhalten zwischen den Lernenden im Gebrauch moderner mobiler Endgeräte, inklusive der dazu gehörenden Anwendungen. Ohne auf Kabel, sonstige kabelgebundene Kommunikationsnetze und Strom angewiesen zu sein umfasst Mobiles Lernen sämtliche Systeme, welche sich für den Lernenden als Vorteilhaft erweisen. Die Nutzung der Endgeräte ist recht einfach, sie sind extrem leicht, transportabel und drahtlos überall einsetzbar.

Was sind die Vorteile von dieser Lernmethode?

Es ermöglicht die Lernphase an allen Orten, in der Bahn, im Auto, im Urlaub und am Strand. Es ist kein unbedingter Ersatz zu einem Kursus, kann jedoch dafür rationell genutzt werden. Über die entsprechenden Hilfsmittel wie Internet- USB- Stick lassen sich die Kommunikationsmöglichkeiten zum Beispiel zwischen Dozent und Schüler sinnvoll gestalten.

Was sind die Nachteile?

Im Prinzip gibt es keine Nachteile, da die Methode in keinem Fall die althergebrachten Methoden wie Schule, Seminar oder Hörsaal außer Kraft setzen könnte. Es ist und bleibt ein zusätzliches Hilfsmittel in jedem Bereich einer Lernphase, mit der auch Leerstunden effektiv genutzt werden können, was wiederum den Lernprozess positiv beeinflussen kann. Es unterscheidet sich hauptsächlich von sonstigen E-Learning Methoden und Anwendungen, durch seine speziellen Bedingungen im technischen Bereich. Das ergibt sich schon aus dem kleinen Bildschirm und dem geringen Speicherplatz, welche auf eine ortsunabhängige Nutzung hinweisen.